Gemeinsames Signal für eine starke Zusammenarbeit von Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin

Der VDSI und DIE ARBEITSMEDIZIN haben in Berlin ein Memorandum of Understanding zur interdisziplinären Prävention unterzeichnet. Die Berliner Erklärung stärkt die Zusammenarbeit von Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin und setzt ein gemeinsames Signal für eine moderne Präventionskultur.

Der VDSI – Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e. V. und DIE ARBEITSMEDIZIN haben am 11. Juni 2026 in Berlin die „Berliner Erklärung zur interdisziplinären Prävention“ unterzeichnet. Mit dem Memorandum of Understanding bekräftigen beide Seiten ihre fachliche Verbundenheit und setzen ein gemeinsames Zeichen für die enge Zusammenarbeit von Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin.

Ziel der Berliner Erklärung ist es, die Bedeutung interdisziplinärer Prävention stärker in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit zu verankern. Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung des betrieblichen Arbeitsschutzes, menschengerechte Arbeitsgestaltung, der Erhalt von Beschäftigungsfähigkeit sowie die Stärkung betrieblicher Prävention und Gesundheitsförderung.

Die Unterzeichnung erfolgte im Rahmen des 75-jährigen Bestehens des VDSI. Sie unterstreicht die gemeinsame Überzeugung: Wirksame Prävention gelingt dort, wo unterschiedliche fachliche Perspektiven frühzeitig zusammengeführt werden. Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit sind dabei eigenständige, gleichwertige und sich ergänzende Säulen eines modernen Arbeitsschutzsystems.

„Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, demografischer Wandel, psychische Belastungen und Fachkräftemangel verändern die Arbeitswelt tiefgreifend. Gerade deshalb braucht Prävention ein starkes interdisziplinäres Fundament. Die Berliner Erklärung ist ein klares Signal, dass Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit ihre Expertise noch enger zusammenführen wollen – im Interesse der Beschäftigten, der Betriebe und einer zukunftsfähigen Präventionskultur“, erklären die Unterzeichner.


Die Berliner Erklärung finden Sie hier

Die gemeinsame Pressemitteilung finden Sie hier


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