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Das SARS-CoV-2 (Corona)-Virus und freiberufliche Fachkräfte für Arbeitssicherheit

SARS-CoV-2 (Corona) beherrscht uns momentan und Maßnahmen zum Eingrenzen dessen Ausbreitung trifft auch freiberufliche Fachkräfte für Arbeitssicherheit direkt. Aus diesem Anlass gebe ich ein paar Überlegungen und Hinweise.

Unsere Einsatzzeiten beziehen sich auf das Kalenderjahr, müssen aber nicht kontinuierlich jeden Monat oder gar jede Woche erbracht werden, sondern vielleicht viermal im Jahr zu den ASA-Sitzungen oder noch seltener. Dann fällt für uns zunächst tatsächlich nichts aus, zumal wir auch vom Büro aus arbeiten können. Es verschiebt sich nur die vor-Ort-Betreuung (was dann zur Herausforderung werden kann, weil u. U. alle Kunden später gleichzeitig betreut werden wollen). Hier sollte das Geld wegen Verstetigung des Jahreshonorars und Verteilung auf zwei, vier oder zwölf Teile dennoch fließen.   

Diejenigen, die Projekt-mäßig arbeiten und nur nach erbrachter Leistung abrechnen, können derzeit keine oder nur reduzierte Leistung erbringen. Es fließt dann die nächsten zwei bis drei Monaten u.U. kein Geld!  

Zwischen den beiden eben skizzierten Extremen gibt es alle möglichen Konstellationen und jeder ist daher anders betroffen. Zur Abmilderung wirtschaftlicher Einbußen stellen Bundesregierung und ggf. Bundesland auch für (Solo-)Selbstständige und Kleinstunternehmen Finanzmittel zur Verfügung. Inwieweit jeder Einzelne davon profitieren kann, muss im Einzelfall mit dem Steuerberater geklärt werden. Weiter kommen auch Steuerstundungen (kommt gerade rechtzeitig für das Jahr 2018!) oder Ratenzahlungen in Betracht. Die Steuerberater wissen, was möglich ist und wie man an das Geld kommt.

 

Bleiben Sie gesund!  

Michael Kloth

Vorstand Ressort Qualifizierung