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Betriebliche Pandemieplanung

Bei dem sich momentan in China und von dort aus verbreitende Coronavirus 2019-nCoV handelt es sich um ein neues Virus, das wahrscheinlich vom Tier auf den Menschen übergesprungen ist. Heinke Wedler, Leiterin des Fachbereichs Kliniken, liefert uns allgemeine Inofrmationen rund um das Virus und schützenden Maßnahmen.

Wie wird das Coronavirus übertragen?

Es ist aber auch von Mensch zu Mensch übertragbar, auch schon bevor der bereits Infizierte die ersten Symptome zeigt. Dieses geschieht durch Tröpfchen- aber wohl auch durch Schmierinfektion.

Wie kann ich mich schützen?

Vor diesen beiden Übertragungswegen kann man sich gut und effizient schützen.

So sollte man sich grundsätzlich zum Schutz vor Infektionen (z.B. Grippe, Durchfallerkrankungen) an die folgenden Maßnahmen halten:

  • regelmäßiges, gründliches Händewaschen
  • Taschentücher nur einmal verwenden
  • sich abwenden beim Husten oder Niesen, wenn möglich in die Ellenbeuge niesen oder anschließend Hände waschen
  • nicht mit den Händen ins Gesicht oder in Schleimhautbereiche greifen

Ein Mund-Nase-Schutz, wie in Asien gerne getragen schützt den Träger nur sehr begrenzt, da diese Masken nicht dicht genug abschließen. Sie schützen im besten Fall vor dem Berühren des Gesichts mit den Händen. Sinnvoll sind solche Mund-Nasenschutzmasken hingegen für Patienten mit Infektionskrankheiten, um eine Verbreitung zu minimieren.

Woher weiß ich nun, ob meine Symptome durch das Coronavirus hervorgerufen werden?

Die Symptome ähneln der der alljährlich in Europa kursierenden Grippe. Ausschlaggebend beim Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus ist die Abklärung, wann und wo der Betroffene mit dem Virus in Kontakt gekommen sein könnte. Üblicherweise beginnt nach einer Inkubationszeit von 2 - 14 Tagen das typische Gefühl einer (schweren) Erkältung. Mittlerweile gibt es Labortests.

Wie gefährlich wäre eine Infektion für mich?

Abhängig von der Gesamtkonstitution des Patienten ist in absoluter Analogie zur Grippe das Coronavirus primär gefährlich für ältere und somit schwächere Patienten sowie für Säuglinge und für Patienten mit geschwächtem Immunsystem.  

Weitergehende Informationen zu Maßnahmen und Handlungsempfehlungen finden Sie auf der Seite des Robert-Koch-Instituts hier.

Außerdem hat der DGUV in Zusammenarbeit mit dem VDSI und dem VDBW schon vor Ausbruch des Coronavirus ein Dokument zur betrieblichen Pandemieplanung herausgegeben.

Informationsblatt zur betrieblichen Pandemieplanung