© Michael Jäger

Der erste kommmitmensch im VDSI

Michael Jäger, Leiter des VDSI Fachbereichs Zeitarbeit, war die Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa) beim Videodreh der Kampagne kommmitmensch. Für die Leserinnen und Leser der VDSI aktuell plauderte er in der Ausgabe 1/2019 aus dem Nähkästchen. Lesen Sie nun auch online von seinen Erfahrungen mit und Gedanken zu kommmitmensch.

Mehr Sicherheit und Gesundheit an deutschen Arbeitsplätzen – das ist das Ziel der Kampagne kommmitmensch. Dreh- und Angelpunkt ist die betriebliche Kultur. Der VDSI begleitet die auf zehn Jahre angelegte Kampagne.


Herr Jäger, Sie sind Sifa im Bereich Film. Wie war Ihr Erstkontakt mit kommmitmensch?

Es begann mit dem Anruf eines VDSI-Kollegen und der Frage: Kennst Du Dich nicht als Sifa im Bereich Filmproduktion aus? Die DGUV sucht eine Sifa für ihre neue Kampagne am Filmset. Nach einem Telefonat mit Gregor Doepke, Pressesprecher der DGUV und Vorstand Ressort Kommunikation im VDSI, sagte ich zu. Hängen geblieben aus diesem ersten Telefonat ist mir insbesondere der Begriff kommitmensch. Der bringt zum Ausdruck, dass die Kampagne zum Mitmachen ist. Alle, insbesondere Fachleute wie unsere Mitglieder, sind zu der Bewegung eingeladen.


Geben Sie unseren Leserinnen und Lesern mal einen Einblick hinter die Kulissen...

Das Drehbuch sah eine Meeting-Situation mit einem an der Technik verzweifelnden Mitarbeiter vor, der eine Präsentation halten muss. Irgendwie eine Situation, die den Meisten schon einmal selbst widerfahren ist: Stress, Aufregung, Unsicherheit. Und dann sind da noch die andern Teilnehmer in der Konferenz. Vom gelangweilten Vorgesetzen über den Büronachbar, der das Projekt auch gerne betreut hätte, bis hin zu den heimlich lästernden Kollegen, die immer alles besser wissen.

Das Schöne an dieser Situation war für mich der Beobachterstatus. In der Sache selbst unbeteiligt, aber dennoch interessiert am Ablauf und der Wirkung der Szene. Auch wenn eine unangenehme Situation wie hier nur gespielt wurde, war die Anstrengung, ja die psychische Belastung für den Darsteller real greifbar.

 

Wie können sich denn die VDSI-Mitglieder bei der Kampagne engagieren?

Wir haben ca. 5.600 Mitglieder, die jeden Tag vor Ort sind und eine Vorbildfunktion haben. Sie tragen mit ihrem täglichen Handeln sehr viel zur Prävention in deutschen Betrieben und Institutionen bei. Unsere Fachleute können Themen der Dachkampagne aufgreifen und damit viel für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten tun. Wichtig ist die Botschaft: Die Kampagne macht keine Vorschriften – die gibt es ja schon. Sie will Bewusstsein schaffen. Die Mitglieder des VDSI sind dabei wichtige Verbündete.

 

Was ist Ihr persönliches Fazit?

Als Fazit bleibt für mich neben der Begleitung der Filmproduktion aus Sicht der Arbeitssicherheit ein interessanter Einblick in die Gedanken hinter der Kampagne. Auch in Zeiten von Industrie 4.0 kommt es immer noch auf den Menschen und den Umgang miteinander an. Diese Erkenntnis hin und wieder aufzufrischen ist ein Gedanke, den ich aus diesem Projekt mitnehme.


Das Video "Menschen machen Fehler", Das Making-of zum Film „Der Bleistift“, finden Sie neben ausfürhlichen Informationen zur Präventionskampagne kommmitmensch unter: www.kommmitmensch.de/toolbox/videos/ 


Kontakt
Michael Jäger
Leiter Fachbereich Zeitarbeit
Telefon: +49 2202 209940
Telefax: +49 2202 209941
Mobil: +49 171 8482133
E-Mail: fb-zeitarbeit@vdsi.de 
Internet: www.fb-zeitarbeit.vdsi.de

 

Ihr Ansprechpartner für die Kampagne im VDSI
Daniel Limmert
Stellvertretendes Vorstandsmitglied
E-Mail:  d.limmert@vdsi.de